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Roland Zingerle

Anno 1973 erblickte ich das Licht der Welt – in Wien, wo mein Vater zu der Zeit beschäftigt war. Doch eigentlich waren wir Kärntner und deswegen übersiedelten wir fünf Jahre später nach Treibach-Althofen in Kärnten, wo ich gemeinsam mit meiner älteren Schwester aufwuchs und zur Volksschule ging. Weitere sieben Jahre später zogen wir nach Sankt Veit an der Glan, wo ich die Gymnasium-Unterstufe besuchte. Hier kam auch meine jüngere Schwester zur Welt. In der Oberstufe wechselte ich ins BORG Althofen, hier maturierte ich im Jahr 1991.

Nach Ableistung meines Grundwehrdienstes im Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg, versuchte ich mich einige Semester lang als Student der Angewandten Betriebswirtschaftslehre an der Universität Klagenfurt, um eines Tages die Firma meines Vaters übernehmen zu können. Nur, die BWL lag mir so wenig, dass ich mich nach ein paar Semestern bei der UNO verpflichtete; zu einem Auslandseinsatz auf den Golanhöhen.

Danach wechselte ich mein Studium zu Deutscher Philologie und Medienkommunikation. Die Germanistik schloss ich im Jahr 2001 ab; das Thema meiner Diplomarbeit war interessensgeleitet: „Der Student und das Bier“.

Studienbegleitend sowie in den Ferien arbeitete ich im Stahlwerk der Treibacher Chemischen Werke, als Ausbildner beim Österreichischen Bundesheer, als kaufmännischer Angestellter im Umwelttechnik-Unternehmen meines Vaters, sowie als Einweisungstrainer im Fitness-Center Sankt Veit. Später war ich Freier Mitarbeiter bei mehreren Tages- und Wochenzeitungen; mit meiner Lebensgefährtin Elke betrieb ich außerdem eine kleine Werbeagentur.

Nach Studienabschluss und einigen beruflichen Intermezzi kam ich als Marketingleiter und Kulturmanager beim Kärntner Bildungswerk unter. Hier leitete ich u. a. das Projekt „Kärntner Kulturwirt“. Knapp drei Jahre und weitere Intermezzi bei einer Werbeagentur sowie im Kabinett des Österreichischen Bundesministers für Soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz später schloss ich auch mein Studium der Kommunikationswissenschaften ab und machte mich im Jahr 2006 als Texter und Schriftsteller selbständig. 2008 übernahm ich außerdem für die Freie Akademie der Bildenden Künste und Literatur – Kärnten die Leitung des Bereichs Literatur, eine Funktion, in der ich mitunter Deutsche Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtete.

In Erweiterung dieser Aufgaben gründete ich im Frühjahr 2014 gemeinsam mit meinem Autoren-Kollegen Paul Martin die „Kärntner Schreibschule“, Österreichs einzige Autorenschmiede, aus der 2015 auch noch die „Kärntner Literaturagentur“ hervorging.

Heute lebe ich mit meiner Familie in Klagenfurt am Wörthersee.

Schon von Kindesbeinen an bin ich viel gereist. Von meinem 6. bis zum 13. Lebensjahr besuchte ich mit meiner Familie viele Destinationen zwischen Barcelona und Hamburg, Andorra und Ungarn und begleitete meine Tante nach Westafrika und Ostasien. Nach meinem 21. Lebensjahr ging es zunächst in den arabischen Raum und danach vorwiegend nach Nord, Mittel- und Südamerika, wo ich mit Elke in Peru so etwas wie eine zweite Heimat fand.

Die Kreativität, wie auch die Liebe zur deutschen Sprache scheint mir ins Leben mitgegeben worden zu sein. Ich beherrschte schon im zarten Alter von fünf Jahren das Alphabet und konnte einfache Kinderbuchtexte lesen, mit sieben schrieb ich meine ersten Gedichte und mit acht erste Kurzgeschichten in Heftform, die ich auch im Volksschul-Unterricht meinen Mitschülerinnen und Mitschülern vorlas.

In der Gymnasium-Unterstufe hielt ich gemeinsam mit einem Freund Lichtbildervorträge über das Tierleben am Längsee, außerdem führte ich immer wieder selbst gedrehte Super-8-Kurzfilme mit Unterhaltungsinhalten vor, deren Drehbücher ich selbst verfasst hatte, darunter auch Zeichentrickfilme.

In den Jahren 2004 und 2005 tourte ich gemeinsam mit meiner nunmehrigen Frau Elke mit zwei Südamerika-Vorträgen durch Kärnten.

Mein Durchbruch als Schriftsteller gelang 2006, als meine Groschenheft-Serie „Klagenfurter Kneipen-Krimi“ startete. Die ersten beiden Hefte produzierte ich auf eigene Rechnung. Ich klapperte auch Buchhandlungen und andere Verkaufsstellen ab, sorgte für die mediale Bekanntmachung und – gemeinsam mit einem Anzeigenberater – für die Finanzierung, indem ich Werbekunden als handelnde Figuren in die jeweilige Geschichte einbaute. Ab 2007 verlegte der Klagenfurter Verlag Heyn die Hefte; sie erschienen bis 2011 viermal pro Jahr. 2011 bis 2013 publizierte ich Romane, Kurzgeschichten, Sachbücher und sogar einen Cartoon-Band im Eigenverlag, einige davon ausschließlich als E-Books.

2015 ist mein bislang erfolgreichstes Jahr. Heuer erscheinen vier Kriminalromane aus meiner Feder in insgesamt drei renommierten österreichischen bzw. deutschen Verlagen.

Meine jüngsten Veröffentlichungen

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